Willkommen in Rabenstein!  

Dem "Ort im Grünen" am Stadtrand von Chemnitz

Oberrabenstein als Ort der Erholung
1929 Schlosspark k.
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Impressum

Die grüne Hölle Europas

Die “feinen Damen” lustwandelten im Schlosspark des 18.Jh s.

Die “Gäßnerschänke” später “Gasthof Oberrabenstein im Jahre 1880

Das Schloss um die Jahrhundertwende

Um die Jahrhundertwende herrschte auch schon um die Burg ein reges Treiben.

Der Schlosshof um 1910

Der Blick vom Schloss zur Brauerei

Das “Weiße Haus” im Schlosspark welches schon von Baronin Caroline erwähnt wurde soll noch bis 1950 gestanden haben.

Das Schloss hier noch mit rotem Dach gezeichnet wie vor der Jahrhundertwende.

Das Schlossrestaurant in der damaligen Limbacher- heute Oberfrohnaer Str. 112 existierte vom ende des 19.jh bis in die 20er Jahre.

Der “Goldene Löwe” um 1905

Der Saal des “Golden Löwen” um 1910

An der Oberrabensteinbahn endstand um 1900 die “Restauration zum Bahnhof Rabenstein, dass spätere Burg Hotel.

Die Gaststube des Burghotels um 1915

Geschichte des Kulturpalastes

Die Brauerei noch mit Sudhaus um 1920

Kulturpark der Werktätigen

Der neue Gesellschaftsraum der Brauerei

Das Carolabad im Winter 1920

Der Saal vom Carolabad 1930

Das Burg Hotel im Winter 1920

1938 Kaffee Schmidt als Schlosskaffee k.

Das Café Schmidt von 1936 bis etwa 1946 als Schlosskaffee.

Teich mit Fontäne im Kaffeegarten

Die Schlossbrauerei 1968 beim eintreffen der Beatles links im Bild.

1972 Anfänge Wurzelschänke k.

Die Anfänge des Campingplatzes

1972 Campingplatz k

Erste Camper auf dem Campingplatz 1971

1973 Meiler und Hütten

Der alte Meiler noch ohne Küche und die ersten Caminghütten.

1980 Wildgattereingang k.

Eingang zum 1973 eröffneten Wildgatter

1980 Wildgatter Rotwild k.

Am Anfang besetzen nur wenige Tiere da umfangreiche Gelände im Rabensteiner Wald

1975 Löwe

Ausstattung des Goldenen Löwen als polnische Nationalitätengaststätte 1975

Wuzrelschänke Rabenstein

Lothar Müller der Hauptinitiator des Naherholungszentrums von Oberrabenstein in der Wurzelschänke etwa 1981

Die vom damaligen Stauseegärter Herbert Schmidt gestaltete Anlage mit Springbrunnen

Stauseeterrasse 1982

Campinghütten 1979

Campinghütten 1979

Stausee

Die Ruderboote am Stausee noch am Südufer.

Stausee Oberrabenstein

An schönen Tagen glich der Stausee schon mal einem Ameisenhaufen.

Campingpaltz Oberrabenstein

In den 80er Jahren war Camping noch vor allem Zelten.

Wildgatter Oberrabenstein

In den 80er Jahren hat sich der Tierbestand im Wildgatter vervielfacht.

Wildgatter Oberrabenstein

in den 90er erhält das Wildgatter einen neuen Eingangsbereich.

Schloss Rabenstein

Das Schloss hier noch von dem Lebenshilfe eV. betrieben, war damals schon bekannt für gute Küche und gepflegte Anlagen.

Campingpaltz Meiler

Der Meiler auf dem Campingplatz erfreut sich immer noch großer Beliebtheit.

Gasthaus zur Markedenterie

Das noch neue Gasthaus zur Markedenterie

Wurzelschänke Rabenstein

Seit 2008 begrüßt auch die Wurzelschänke wieder ihre Gäste aus nah und fern.

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Die Geschichte Oberrabensteins als Ort der Erholung

Einer der wohl ersten „Touristenberichte“ aus Oberrabenstein stammt aus dem Jahr 1821. Der Dichter und Freiheitskämpfer Baron Friedrich de la Motte – Fouque, Dichter der Undine besuchte Oberrabenstein. Seine Gattin Caroline* lieferte eine reizvolle Schilderung de1820 Lithografies Schlossparks:

„ Wir kamen einen kleinen Abhang hinunter, durch ein grünes Laubtor über eine Brücke, mitten in ein märchenhaftes Traumbild hinein.

Von beiden Seiten schließen hohe Berge die schmale Schlucht ein. Rechts dem Einfahrenden hebt sich auf felsigem Gestein eine wohlerhaltene Burg. Dunkler Efeu umrankt Fels und Gemäuer, riesige Schwarztannen wölben ihre Äste unterhalb ineinander. Ihren Stämmen leuchten im Halbkreis dichte Büsche blühender Hortensien, frischer Rasen füllt die Mitte, Blumenstücke laufen umher, den ehemaligen Burgzwinger fasst eine Reihe von Malven, Georginen und andere Staudengewächse ein, die ihre Blütenkelche in dem länglichen Teich zunächst der Durchfahrt spiegeln. Links an dieser ragt ein dunkles Waltgebirge empor, an dessen Fuße sich ein offener Pavillon über Rasenstufen erhebt. Blumengeländer führen hinauf, weiße Steinsitze bieten den Vorübergehenden Ruhe und sanfte Kühlung. Fern herüber hört man das Rauschen eines Wasserfalls, den der vorragende Fels verdeckt.“

In jener Zeit dürften sich die Besucher Oberrabensteins vor allem auf die Gäste der „Herrenhäuser“ beschränkt haben, für die breite Bevölker1910 Löweung waren Fernreisen noch unmöglich.Dann schon bald, im Zeitalter der Industrialisierung wurde der Rabensteiner Wald für die Erholung der rasant wachsenden Chemnitzer Stadtbevölkerung erschlossen.

Dabei zählte Oberrabenstein neben der Pelzmühle, den Felsendomen, dem Totenstein und der Gegend um das heutige Forsthaus Grüna zu den ersten Anlaufpunkten für die Erholungsuchenden.
In dieser Zeit blühten die einst verschlafenen Kneipen auf, wurden zu großen Gasthöfen.1910 Brauerei. Aus der alten „Gäßnerschänke“ wurde bereits 1882 der moderne “Goldene Löwe” mit großen Ballsaal, Kutscherstube, Gaststube und Biergarten.
Die älteste Gaststätte Rabensteins allerdings war die Schlossbrauerei. Nachweislich lag seit 1375 das Braurecht bei dem Vorwerk der Burg Rabenstein, somit ist anzunehmen, dass auch schon in dieser Zeit hier Bier gebraut und genossen wurde. Die Brauerei verfügte bis über die Jahrhundertwende nur über das kleine Bräustübel, ansonsten erfolgte der Ausschank in einem überdachten Schauer. Doch jetzt im gastronomischen Boom des frühen 20Jh entstand die Altdeutsche Gaststube und der Saalanbau. Nach den Erzählungen alter Rabensteiner soll es sogar einen Biergarten auf dem Hoppberg gegeben h1910 Brauerei Hofausschankaben. Besonders interessant


sind die alten, heute noch vorhandenen, tief in den Hoppberg getriebenen Bier- und Eiskeller. Der heutige Eigentümer gestattet auf Anfrage einen Blick in die Felsgewölbe.
An der neu entstandenen “Oberrabensteinbahn” entstand, dass seinerzeit feine Bahnhofsrestaurant „Restauration zum Bahnhof Rabenstein“ (später Burghotel) mit Kegelbahn und Kaffeegarten. Auch die Rabensteiner Schützen hatten hier mit einem Schießstand ihr Domizil gefunden. 1912 Kaffee Schmidt Anzeige
Aus einer ehemals kleinen Bäckerei entwickelte sich 1901 „Konditorei und Café Max Schmidt“. Im Jahre 1936 kam noch ein terrassenförmiger Kaffeegarten mit Teich und Springbrunnen hinzu. Im heutigen Haus Oberfrohnaer Straße 112 eröffnete vermutlich am Ende des 19Jh die Gaststätte Schloßrestaurant, diese existierte wohl bis Mitte der 20er Jahre.1920 Carolabad

Wo einst die Weinreben der rabensteiner Herrschaften wuchsen, am südlichen Rand des Rabensteiner Waldes entstand am Anfang des letzten Jahrhunderts die Badeanstalt und Sommerfrische Carolabad (Sommerfrische würde man heute als Wellnesskur bezeichnen). Das nahe Grüna war ja schon 1882 durch die „Stahringersche Naturheilanstalt“ am Rabensteiner Wald zum Luftkurort „Bad Grüna“ geworden. In dieser Zeit wurde das aufstrebende Chemnitz weltweit als sächsisches Manchester bekannt. Doch bei den Einheimischen prägte sich der Begriff „Russ Cams“ (Ruß Chemnitz) ein. Mit der 1908 Bad Grüna extrem gewachsenen Bevölkerungsdichte, den vielen Haus- und Industriekohleheizanlagen war die Luftqualität denkbar schlecht, Atemwegserkrankungen breiteten sich aus. Hier wenige Kilometer westlich der Stadt war durch die vorherrschenden Westwinde und den umgebenden Wald die Luftqualität noch ausgezeichnet. Frischluftkuren erfreuten sich wachsender Beliebtheit, bei denen die sich diese leisten konnten. Dabei lagen die Patienten unter nach vorn offenen aber überdachten Terrassen, um die gesunde Waldluft zu genießen
Im Jahr 1913 erwarb Herr Friedrich Wolf das Carolabad, erhielt eine Schankerlaubnis und gestaltete das Anwesen zu einer Waldgaststätte um. Vor allem der parkartige Kaffeegarten mit Spielplatz soll sehr beliebt gewesen sein. Doch gerade bei dem  Carolabad sollte der Kurgedanke schon wenige Jahrzehnte später wieder aufleben und so über verschieden ausgerichtete Klinikmodelle, den Grundstein für die heutige moderne Klinik Carolabad bilden.
1929 Golfhaus
In den späten 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand auf dem Gelände zwischen Schlosspark und Oberfrohnaer Straße eine ausgezeichnete 9-Loch Golfanlage, mit dem, den elitären Clubmitglieder vorbehaltenen Golfbad. Eigentümer war “Schlossherr” Mathée Robert Herfurth. Er führte den Golfplatz gemeinsam mit seinem Bruder Edgar. Die Gestaltung überließen die Geschwister englischen Gartenarchitekten. Die Krönung der Anlage wurde das im expressionistischen Stiel von Max W. Feistel 1928 errichtete Golfklubhaus. Feistel gestaltete das Haus als eine Art Plastik im Sinne von Visionären wie Mendelson und Hablik. Die Idee zum ovalen Zentralraum kam vom Künstler und Maler Gustav Schaffer, diesen Teil flankieren zwei kreisrunde Seitenräume. Vorgelagert ist eine, den Kurven des Hauses folgende weit überdachte, auf schlanken Säulen gelagerte Terrasse, welche eine fließende Verbindung zu 1935 Golfbad den Golfwiesen herstellen sollte.
Doch schon mit der anbrechenden Zeit des Nationalsozialismus Mitte der 30er Jahre musste sich der, zum Teil von jüdischen Geschäftsleuten betriebene Golfclub auflösen. Die Familie Herfurt, welche das Gelände an den Club verpachtet hatte versuchte neue Nutzer zu finden. So verhandelte Matthée Herfurt mit einer Gesellschaft welche eine Siedlung für die Wandererwerke hier errichten wollte. 1933 öffnete die Familie Herfurt das Golfbad für die Allgemeinheit. Als Bademeister wurde Karl Hösel- Uhlig eingestellt. Da es wohl so einige Probleme mit der Bewirtschaftung gab verpachteten Herfurts das Bad 1935 an Max Uhlig. 1940 verkaufte schließlich die Familie Herfurt das Bad an die Gemeinde Rabenstein, Max Uhlig blieb Bademeister.
Für das Golfhaus interessierten sich mehrere Gastronomen um es als Gaststätte oder Kaffeehaus zu nutzen. Doch da diese alle von der Rabensteiner Gemeinde keine Konzession erhielten, wurde am dort 23 Juli 1933 von dem „Deutschen Jugendwerk“ der NSDAP ein Kindererholungsheim eingerichtet. Vermutlich existierte dieses nur eine Saison. Seit dem wird das ehem. Golfclubhaus als Wohnhaus genutzt.
Nach Kriegsende ab dem 2. Juli 1945 unterstand das Freibad der US Militärregierung unter „Komandant David A. Strong“ und es wurde wieder von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
Mit dem Einzug der Roten Armee setzte sich die Familie Herfurt in die westlichen Besatzungszonen ab. In das Schloss zog die russische Kommandantur ein. In dieser Zeit brannte auch die große Feldscheune, welche den Schlosshof nach Westen abschloss vollständig ab. Danach wurde es entsprechend der sozialistischen Ideologie enteignet und als Altersheim umgenutzt. Im Schlosspark entstand in NAW (Nationales Aufbauwerk) ein Kinderspielplatz. Die Burg öffnete nach umfangreicher Restaurierung und archäologischen Grabungen wieder als Heimatmuseum. Der Schlosspark und das Hoppberggelände erhielten neue Bänke so wie gepflegte Wege. Sogar eine kleine Abfahrtspiste für die Wintersportler schlängelte sich, bis zum Bau der Kleingartenanlage „am Kalkwiesenteich“ vom Hoppberg ins Tal des Golfbaches. Ebenso wurde in NAW am Ende der Semperstraße kurz n1959 Sommerbad Rabenstein ach dem Weg vom Weißen Stein eine kleine Natursprungschanze, „Pionierschanze“ genannt errichtet.
Im Jahre 1950 wird unser Heimatort nach Chemnitz eingemeindet, das Golfbad wird nun vom Kommunalen Wohnungsunternehmen verwaltet, Pächter bleibt die Familie Kirsten welche das Bad schon sei 1948 betrieb. Zur Saison 1954 übernahm Bademeister Lothar Müller, dass jetzt offiziell als Sommerbad Rabenstein bezeichnete Bad.

Ab den 60er Jahren bot der FDGB (DDR Einheitsgewerkschaft) erste Urlaubsreisen nach Oberrabenstein an. Die Gäste wurden vornehmlich in Privatzimmern untergebracht, und im zur polnischen Nationalitätengaststätte umgestalteten Goldenen Löwen versorgt. Es gab geleitete Führungen zu den großen und kleinen Sehenswürdigkeiten des Ortes. So z.B. auch zum mit Springbrunnen, Bächlein und vi1971 Sauna elen Gartenzwergen gestalteten Garten des Herren Herbert Schmidt* in der Kurzen Straße 1.
In dieser Zeit platzte in den Sommermonaten das kleine „Golfbad“, vor allem durch die vielen Gäste aus dem nahen nun, in „Karl–Marx–Stadt“ umgetauften Chemnitz, aber auch eben diesen ersten Urlaubsgästen förmlich aus allen Nähten. Was den rührigen Schwimmmeister Lothar Müller, welcher auf dem Badgelände schon die erste finnische Sauna der Stadt eingerichtet hatte, auf die Idee brachte, die letzten „Schwarzen Teiche“* hinter dem Bad mittels Naturdamm zum Stausee aufzustauen und so einen großen Naturbadesee zu schaffen. D1977 Saunaen Stausee sollten Wildgatter und Campingplatz ergänzen.
Nicht zuletzt seine Sauna, welche von der örtlichen Partei Prominenz rege genutzt wurde, verschaffte seinen Ideen in jenen Kreisen das nötige Gehör. Denn diese suchten gerade nach Möglichkeiten der Ablenkung für ihre der Mangelwirtschaft und Gängelei überdrüssigen Bürger im eingemauerten Land. So wurde die Idee vom Naherholungszentrum in Oberrabenstein später kurz „Nez“ genant, ab Anfang der 70er Jahre umgesetzt. . Lothar Müller wurde erster Direktor des Staatsbetriebes “Naherholungszentrum Oberrabenstein”.

Als erstes entstand im Rabensteiner Wald das Wildgatter, dafür musste der erst 1975 Sommerbadwenige Jahre zuvor errichtete Waldsportplatz (etwa in Höhe des jetzigen Wildschweingeheges) weichen. Erster Leiter des Wildgeheges wurde unser engagierter rabensteiner Naturfreund Heinz Neubert.  Doch noch vor der Fertigstellung des Wildgatters eröffnete, nach einem knappen Jahr „Probebetrieb“ im Mai 1972 der Campingplatz im oberen Teil des ehem. Schlossparkgeländes. Dessen erster Objektleiter war Joachim Bock.
Fast genau ein Jahr später war dann auch das Wildgatter fertig, am 19.Mai 10 Uhr öffnete die Anlage mit 29 Tieren in vier Arten. Das war Rotwild, Damwild, Schwarzwild und Muffelwild. In den Jahren 1975 und 1976 entstanden Gehege für Wisente und Rehwild, welche 1976 mit je einem Paar besetzt werden konnten. Im Selben Jahr kamen noch Volieren für Jagdfasane und heimische Waldvögel hinzu. 1980 wurde Gerhard Wittig Leiter des Wildgatters und Heinz Neubert sein Stellvertreter.
1972 Anfänge Camping Auf dem Campingplatz wurde die im Stiele einer Bergbaude rustikal eingerichtete Wurzelschänke eröffnet. Nach dem das Gebäude mehr oder weniger als Aufenthaltsraum mit Verkauf für die Camper diente, wird Manfred Sohr Ende 1972 ihr erster regulärer Wirt. Manfred Sohr, bei allen nur als „Freddy“ bekannt, begründete mit seiner charmanten Art und einem für die DDR einzigartigen Konze1974 Baustelle Stausee pt der Gastronomie den bis heute erhaltenen Ruf als Kultkneipe. Hier feierten nicht nur die Rabensteiner ihre Partys, von Brigadefeiern, über die beliebten Baudenabende bis hin zu den späteren Feiern zur Währungsunion und Deutschen Einheit war hier immer was los. Besonders beliebt waren Ferddys spezielle Getränkemischungen und die Feuerzanenbowle.
In besonderer Erinnerung dürfte, vor allem bei denen die damals Kinder in Rabenstein waren die Eisdiele von Peter Gruzig, in der Ecke „Am Weisen Stein“ – „Am Waldesrauschen“ geblieben sein. Mit seinen selbst entwickelten Softeiskreationen hatte er bei den Rabensteinern und ihren Gästen stets einen guten Ruf. Doch leider musste er die Eisdiele 1981 aus privaten Gründen wieder schließen. 1982 Wurzel
Den Campingplatz komplettierten bald Hütten, Bungalows und ein Aufenthaltsraum im Stiel eines Köhlermeilers. Rund um Meiler und Hütten fand jährlich das Internationale Pionierlager mit Kindern aus den sozialistischen „Bruderstaaten“ statt.
In der Folgezeit öffnete am Campingplatz der Imbiss „Waldschänke“ mit rustikalen „Futterraufen“ seine Pforten.
1976 war nach mehreren Pannen vor allem mit der Abdichtung des Dammes, dann auch der Stausee fertig, im Mai konnten die ersten Gäste die ca. 7ha. große Wasserfläche nutzen. Eröffnet wurden die Anlage mit einer großen Party, viele Schausteller traten auf und der Höhepunkt waren die Darbietungen der Brüder Weisheit, welche mit ihrer Hochseilakrobatik hoch über den neuen Stausee da 1980 Stausee Strand Publikum begeisterte. Erster Bereichsleiter des Stausees wurde Hans - Jörg Herrklotz, welcher ab 1977 zum NEZ Direktor aufstieg. Lothar Müller wurde Bereichsleiter Bad & Sauna.
Die Direktion des Betriebs „NEZ Oberrabenstein“ wurden in einer Finnhütten an der Gablung zwischen Stauseeweg und Thomas – Müntzer – Höhe untergebracht, für die restliche Verwaltung entstanden Bungalows auf dem Gelände der ehem. Schlossgärtnerei zuletzt Gärtnerei Moschek. Das letzte erhaltene Gewächshaus wurde zur Lagerhalle umgenutzt. Das ehem. Neubauerngut Kirchner später Müller wurde als Wirtschaftshof des Naherholungszentrums umgenutzt. Als Entschädigung errichtete man dem letzten Besitzer Müller, wegen seiner Kriegsgeschichten in Rabenstein als “Kongomüller” bekannt, eigens ein Eigenheim in der Talstraße. Am Fuße der ehem. Obstwiese des Schlosses entstanden noch vier weitere Bungalows welche mit vom Campingplatz bewirtschaftet wurden. Ebenso die 3 A-Häuser ( Finnhütten am) am Stausee.
Nach 1980 wurde das Wohnhaus der ehem. Gärtnerei zum Verwaltungsgebäude des „Nez“ umgebaut. 
Am „Golfbad“ entstand schon 1977 eine zweite größere finnische Sauna. Nach dem plötzlichen Tod von Lothar Müller übernahm dessen Sohn Lutz den Bereich Saunabad. Unter ihm wurde das Bad 1982 zum FKK Bad und fortan tummelten sich hier, nicht nur in den Sommermonaten die seinerzeit vielen Liebhaber der Freikörperkultur.
Auf dem Gelände zwischen Campingplatz und Stausee entstanden in den 70er und 80er Jahren 80 Bungalows. Diese wurden vor allem von Karl-Marx-Städter Betrieben errichtet, um im Austausch ihrer Belegschaft dann Ferienhäuser in anderen Regionen bieten zu können. Anfang der 80er Jahre wurde neben dem Campingplatz eine Kinohalle in Betrieb genommen, welche sich nicht nur bei den Urlaubern, sonder auch bei der Rabensteiner Jugend großer Beliebtheit erfreute. (an so manche Episoden werden sich einige, heute in die Jahre gekommene Rabensteiner nicht ohne ein Lächeln erinnern können).
1986 Stauseefest Trabers
Ab 1981 betreib das Naherholungszentrum Oberrabenstein auch Reit- und Fahrtouritik, welche dem Bereich Wildgatter angegliedert wurde. Im Jahr 1986 wird dafür am Wirtschaftshof (ehem. Müllers Gut) ein moderner Pferdestall für sieben Haflinger in Betrieb genommen.
Im gleichen Jahr feiert das „Nez““ pompös sein 10 jähriges bestehen. Das ganze Stauseegelände war geschmückt und an den Abenden bunt beleuchtet. Es gab vielseitige Darbietungen von Künstlern und eine Oldtimerparade. Doch das geplante Strandfest wandelte sich auf Grund der eisigen Temperaturen an dem Juni- Wochenende zur Glühweinparty. Wieder waren Hochseilartisten, die Trabers ein Ableger der Familie Weisheit der Höhepunk der Show.
Der Campingplatz wurde, in den 80er Jahren ausgebaut und so auf einen, nicht nur für DDR Verhältnisse modernen Standart gebracht. Dazu gehörte eine in Folge mehrfache Neugestaltung und Verbesserung der Sanitäranlagen, wie auch das Verlegen von Elektroanschlüssen an die Stellplätze. Ebenso wurde der Sport- und Spielplatz erweitert und ausgebaut. Der seit 1977 hier tätige Bereichsleiter Matthias Schmelzer legte mit seinem Team besonderen Wert auf Ordnung und Sau1979 Viadukt berkeit, wofür unser Campingplatz mehrfach Auszeichnungen bekam.

Der mittlerweile unter Denkmalschutz gestellte alte Eisenbahnviadukt wurde 1986 mit einem Panoramawanderweg überbaut und so mit als Sehenswürdigkeit und technisches Denkmal in die Erholungslandschaft Oberrabensteins einbezogen. Auch dabei war der Betrieb „Nez“ federführend beteiligt. 
Im selben Jahr entstand an der Bungalowsiedlung eine provisorische Gaststätte in Leichtbauweise, welche auf Grund des wegen Rekonstruktion geschlossenen Goldenen Löwen, die Versorgung der ca. 100 FDGB Urlauber übernehmen sollte. Nach deren Demontage wurde im Jahr 1989 an gleicher Stelle die noch heute vorhandene Gaststätte „Waldeck“ errichtet. Fast gleichzeitig entstand im FKK Badgelände die Gaststätte „Zum Mühlengrund“ ein kleines, aber seinerzeit sehr beliebtes Restaurant. Welches die Familie Lothar Reichel nach kurzem Betreiberwech1986 Schlossrekosel in der Anfangszeit, mit gutem Erfolg bis zur Schließung des FKK-Bades betrieb.

Auf Grund nicht zumutbarer baulicher und hygienischer Bedingungen im ehem. Schloss Rabenstein erfolgte die Schließung des Altersheimes im Jahre 1980. Doch bereits 1981 wird das historische Gebäude in die UNO-Denkmalsschutzliste aufgenommen und 1982 vom VEB Kombinat Textima Karl-Marx-Stadt erworben. Federführend bei der Rekonstruktion dürfte der Rabensteiner Rudi Rosenkranz, der damalige Generaldirektor des „DDR Vorzeigebetriebes“ gewesen sein. Das Schloss sollte als Repräsentationsobjekt und Gästehaus genutzt werden doch die Arbeiten dauerten fast bis zur Wende 1989 an.

Bereits Mitte der 80er Jahre war die alte Rabenstein Schlossbrauerei zum Betriebesferienheim durch den „VEB Rohrleitungsbau Karl-Marx-Stadt“ ausgebaut worden. Betrieben wurde das Haus durch die Fam. Reichel aus Grüna. Die Gaststätte war sehr beliebt vor allem für Feiern und Veranstaltungen, aber auch bei den Feriengästen welche aus anderen Teilen der „Republik“ hier her kamen.
Ebenso sollte in den späten 80er Jahren, dass seit Ende der 70er Jahre geschlossene und vom Verfall gezeichnete Burghotel als Betriebsferienobjekt des „VEB IFA Ingenieurbetrieb Hohnstein - Ernstthal“ wieder eröffnet werden. Doch die Bauarbeiten zogen sich, wie in der DDR üblich hin, so dass noch vor der Fertigstellung des Ferienheims nicht nur die Firma sondern das ganze Land am Ende war.

Bis zur politischen Wende in der DDR brummte zu mindest in den Sommermonaten das Tourismusgeschäft in Oberrabenstein. Auch in der ersten Zeit nach der Deutschen Wiedervereinigung war nicht zuletzt durch die vielen West – Ostreisen kein deutlicher Einbruch zu verspüren.

In dieser frühen Nachwendezeit entstanden auch einige neue Gaststätten, Imbissbetriebe und Verkaufsstände. Manche hatten nur eine Kurze „Kariere“ aber einige gibt es heute noch. So können sich sicher noch viele Rabensteiner an „ Zambos“ Getränkeverkauf erinnern, welchen er an der Stelle der ehem. Burgschmiede an der Oberfrohnaer Straße für recht kurze Zeit betrieb. Mehr Erfolg war seinem Onkel, Erhardt Neumann bei den Rabensteinern eher als der „Schmied“ bekannt beschieden. Er eröffnete seinen Imbiss ebenfalls in der Oberfrohnaer Straße, an seinem Wohnhaus unterhalb der Burg. Sicher nicht zu letzt durch seine Persönlichkeit als echtes rabensteiner Unikat konnte er über die Jahre aus dem Imbiss die Gaststätte „Zur Schmiede“ entwickeln. Im Jahr 19? Übernahm er auch die „Einkehr am Totenstein“ und betreibt beide Einrichtungen seither recht erfolgreich. Weniger Glück hatten anscheinend die Betreiber des Biergartens „Zum Schwalbennest“ im Neubauerngut Oberfrohaer Straße ...? Warum der Biergarten letztlich wieder schloß und nicht zur Gaststätte ausgebaut wurde ist uns leider nicht bekannt. In „Niederrabenstein gab es noch wesentlich mehr solcher „gastronomischer Versuche“ doch wir wollen uns in diesem Beitrag ja auf das obere Rabenstein beschränken.Burghotel 1992

Als Bauleiter für den Umbau des Burg-Hotels zum Ferienheim war von Seiten des VEB IFA-Ingenieurbetriebes Herr Friedrich Weißbach eingesetzt. Dieser kaufte jetzt nach der Wende das Haus als „Management buy out Projekt“ gemeinsam mit Herrn Klaus Hößelbarth als Partner von der Treuhandliegenschaftsgesellschaft Chemnitz.
Sie eröffneten das Haus 1991, fortan gehörte das Burghotel zu den angesagtesten Adressen in Chemnitz.

Es folgte eine Zeit großer Visionen, aber auch so einiger herber Enttäuschungen. So gab es Pläne für einen großen Freizeitpark in Oberrabenstein, auch eine komplette Überdachung des Mühlengrundes mit dem Golfbad für ein riesiges Spaßbad war angedacht, beiheizt werden sollte diese Anlage von Solaranlagen welche gleichzeitig die an Parkplätze der Oberfrohnaer Straße überdachen sollten. Unser erster „nach Wende Tierparkdirektor“ Dr. Claus Müller wollte einen großen „Safaripark“ aus dem Rabensteiner Wald machen. Doch zur Umsetzung dieser hochgesteckten Ziele kam es leider oder vielleicht auch teilweisen zum Glück nicht. Nach dem Abschied des langjährigen „NEZ Direktors“ Hans Herrklotz wurde Siegfried Gundler letzter Chef des städtischen Betriebes. Im Jahre 1992 wurde das „Naherholungszentrum Oberrab2006 Stauseeenstein“ endgültig zerschlagen, wohl nur weil es im westen Deutschlands etwas äquivalentes im öffentlichen Bereich nicht gab. Der Stausee kam zum Bäderbereich der Stadt, Bereichsleiter wurde Bernd Buschmann. Das Wildgatter kam zum Tierpark und der Campingplatz nebst Bungalowsiedlung wurde dem Grünflächenamt angegliedert, dass Reit- und Fahrgeschäft gab man ganz auf. Aus kurzen Verwaltungs- und Wirtschaftswegen wurden nun lange, alle offiziellen Verbindungen mussten über die ca. 10 km entfernte Stadtverwaltung Chemnitz abgewickelt werden. Doch blieben viele persönliche und kollegiale Bindungen bestehen, so das es weiterhin einen jetzt inoffiziellen „Dienstweg“ im ehm. NEZ gab und gibt.
Die einst so beliebte Wurzelschänke wurde nach mehreren Betreiberwechseln und der drohenden Kündigung des letzten Wirtes, 1992 über Nacht komplett zerstört. Trotz ziemlich eindeutiger Vermutungen konnte die Täterschaft nie nachgewiesen werden. Fortan wurde die Baude, in welcher einst die rabensteiner „High Society“ feierte, bis zur ihrer Rekonstrukt 2006 als Abstellraum genutzt.
Dem Stausee werden Anfang der 90er Jahre einige neue High Ligts gesetzt. So kommt eine neue große Wasserrutsche, neue Spiel und Sportplätze entstehen.

Der Goldene Löwe wurde in der Nachwendezeit für Werbeverkaufsveranstaltungen genutzt, die einst so beliebten Tanzveranstaltungen vor allem auf Grund von Anwohnereinwänden abgewürgt. Nachdem der Saal dann schon Mitte der 90er Jahre schloss gab es die Gaststätte mit Bräustübel noch bis 2002. Danach wurde nur noch der eigentlich sehr schöne Biergarten, eher sporadisch in den Sommermonaten bis etwa 2005 betrieben. Seit dem tut sich im Goldenen Löwe nichts mehr und das Gebäude verfällt zusehens.
Ebenso war die Schließung des einst so beliebten Burghotels im Februar 2000 ein herber Schlag für den Tourismus in Oberrabenstein. Die Gründe lagen wohl in finanziellen Problemen der Betreiber und der über die Maßen gewachsenen Hotelkapazitäten in Chemnitz. Es wurde auch schnell ein neuer Käufer der „Volkssolidarität e.V Chemnitz“ gefunden, welcher das Haus zu einer Seniorenresidenz umbauen wollte, doch es geschah nichts. Auch ein erneuter Verkauf an einen Investor mit ähnlichen Ambitionen 2009 brachte den weiteren Verfall des für Rabenstein markanten Gebäudes bisher nicht zum stoppen.
Auch die „Konservendose“ unsere Kinohalle am Campingplatz musste Anfang der 2000er Jahre nach dem plötzlichen Unfalltod des letzten Betreibers geschlossen werden.

Das Wildgatter erhielt ab 1997 Zuwachs so kamen Volieren für Uhus, 1998 Birk- und Auerhühner, 1999 ein Wolfsgehege, 2000 ein Gehege für Luchse und 2001 ein Wildkatzenpärchen zum Bestand. 2003 wurden die Birk- und Auerhühner von Baummardern ersetzt.
Zur Zeit werden im Wildgatter etwa 100 Alttiere in zwölf Arten gehalten.

2000 UnterburgAn der Burg fanden in den 90er Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen statt. So wurde zwischen 1994 und 1998 Teile der Unterburg (Ringmauer) saniert und das Untergeschoss des Westflügels wieder öffentlich zugänglich gemacht.
Bereits mit der Liquidation der Textima AG 1996, übernahm das Schloss Rabenstein die Treuhand TLG Berlin. Das Haus wurde als Garni-Hotel Gästehaus Rabenstein von der Fam. Antrag aus Rabenstein mit viel Engagement weiter bewirtschaftet.
2000 kauft der Landesverband Sachsen der „Lebenshilfe e.V.“ das Barockschloss von der Treuhand TLG. Bis 2001 baut der Verein das Haus zu einem Integrationshotel und betreibt es fortan als Hotel, Tagungs- und Bildungsstätte. Die zum Teil behinderten Mitarbeiter leisteten eine hervorragende Arbeit und das Hotel Schloss Rabenstein hatte einen guten Ruf.
Doch leider führte, vor allem Missmanagement beim Trägerverein „Lebenshilfe e.V.“ Zur Schließung des Hauses am 30. Dezember 2007. Was einer guten, hoch motivierten Belegschaft (mit und ohne Behinderung) die Arbeitsplätze kostete.

2004 SplashIm Jahre 2001 wurde der Stausee Oberrabenstein vom Sportamt, an die städtische „Eissport und Freizeit GmbH Chemnitz“ unter Leitung von Roland Hauschild übertragen. Die „Eissport und Freizeit GmbH Chemnitz“ betrieb bisher nur die Eissportanlagen im Küchwald. Mit der Überleitung in die GmbH sollten vor allem Kosten gespart werden.
Im und um das Stauseegelände fand von 1999 bis 2006 Europas größtes Hip Hopp Festival „Splash“ statt. Das mehrere 10th Jugendliche jährlich den Erholungsort Rabenstein stürmten, spaltete die Rabensteiner. Die einen fanden die Sache für die Jugend ganz gut und ertrugen tapfer die tagelang hämmernden Bässe, sowie die vermüllte Umgebung nach der Sause. Das andere Lager wollte die Großveranstaltung so schnell wie möglich aus dem, als ruhig und beschaulich geltenden Ort haben. Schließlich kam man 2006, nach Finanzproblemen der Trägergesellschaft überein das Festival an einen räumlich geeigneteren Veranstaltungsort nach der „Halbinsel Pouch“ bei Leipzig zu verlegen.

Der Campingplatz nebst Bungalowsiedlung wurde nach einer Ausschreibung 2002 zur Pacht an Frau Martina Grieger aus Zwickau vergeben. Frau Grieger betrieb bereis einen Campingplatz auf der Ostseeinsel Rügen. Im Gegenzug für die Übernahme der hier Beschäftigten bekam Frau Grieger eine doch beachtliche finanzielle Unterstützung der Stadt Chemnitz. Die Betriebsleitung in Oberrabenstein oblag somit weiterhin Herrn Matthias Schmelzer und seiner langjährigen Mitarbeiterin Frau Agate Bonitz.

Ab 1998 stand das FKK-Bad unter der Leitung von Carsten Weise, und 1999 wurde es vom „Haus für Körperkultur“ verwaltet, weil Lutz Müller zum Saisonbeginn 1998 das rekonstruierte Gablenzer Freibad übernommen hatte. Im Jahr 1999 musste das FKK Bad, welches sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreute auf Grund des schlechten Beckenzustandes geschlossen werden. Im folgenden Jahr verpachtete die Stadt Chemnitz den ehem. Nez Bereicht Sauna- FKK Bad an Hr. Sven Hoppe, der schon in Glauchau eine Saunalandschaft betrieb. Dieser wollte hier eine äquivalente Anlage schaffen, doch die Umgestaltung 2006 Saunascheiterte an der Finanzierung. Aus diesem Grund ging 2003 auch dieser Bereich an die städtische „Eissport und Freizeit GmbH Chemnitz“.

Die „Eissport und Freizeit GmbH“ baute in den Folgejahren bis 2007, die Anlagen im Mühlengrund zu einem Gesundheitspark um. Dazu wurde das alte Badbecken abgerissen und durch ein neues kleineres ersetzt. Eb2006 Kletterwald enso wurde die Sauna komplett erneuert.

Im Jahr 2006 wird in einem Waldstück hinter dem Stausee ein Kletterparcour eröffnet. In den F2007 Malereienolgejahren wird der Kletterwald mehrfach erweitert und ausgebaut. Besonders bei der Jugend erfreut sich die Anlage großer Beliebtheit.Ob Snowboard unter den Baumkronen fahren, an einer Liane sich mal wie Tarzan fühlen, im Spinnennetz klettern, an Seilbahnen durch den Wald fliegen – hier wird der Rabensteiner Wald bei einem Ausflug in die Wipfel des Kletterwaldes einmal „von oben“ erlebt. 

Die wahrscheinlich aus dem 17.Jh stammenden Wandmalereien in der Burg werden 2005/06 umfassend restauriert.

Nachdem auf Grund von Unstimmigkeiten der Vertrag zwischen Frau Grieger und der Stadt Chemnitz 2006 gelöst wird, übernehmen die rabensteiner Handwerker Jens Arnold und Peter Barthel den Campingplatz in Oberrabenstein und gründen die Fa. „Freizeit & Camping Rabenstein GbR“. Ziel der Firma ist es nicht nur den Campingbetrieb in Rabenstein aufrecht zu halten sondern auch die Modernisierung des Platzes und der Wiederaufbau der Wurzelschänke.

Dieses Ziel ist 2008 erreicht, die völlig neu gestaltete Wurz2008 Neue Wurzelschänkeelschänke öffnet nach 15Jahren wieder ihre Pforten. Zwei riesige Buchenstämme, ein uriger Kamin und ausschließlich handgearbeitetes Holz schließen an die rustikale Bauweise der alten Wurzelschänke an. Wintergarten und ein schöner halbschattiger Biergarten mit Saugrill und Blick auf Schloss Rabenstein ergänzen die neue Baude am Rande des Rabensteiner Waldes.

Seit 2007 bereichert eine weitere Einrichtungen, echter Erlebnisgastronomie Oberrabenstein. Im Wohnhaus des ehm. “Dietrichshof” gegenüber des Kaffeehauses eröffnete Uwe Würzner das Gasthaus „zur Markedenderie“. Das Interieur versetzt einen in die Zeit des 18.Jh. eine Zeit der Feldzüge und Freiheitskriege. Geboten werden leckere Gerichte, welche einen in 2008 Aussichtsplatformgemütlicher Atmosphäre in jene Zeit versetzten.

Im Jahre 2008 wird von der Unabhängigen Bürgerinitiative Rabenstein eine neue Aussichtsplattform am der ehem. Oberrabensteinbahn in Höhe des Hoppberges errichtet. Nachdem der alte Wasserturm am Weißen Stein, wie auch das „Rabensteiner Fenster“ im Schlosspark nicht mehr als Aussichtspunkt genutzt werden konnten war dies der Wunsch vieler Rabensteiner.

Ende des Jahres 2008 stimmte der Stadtrat Chemnitz dem Verkauf des Schlosses Rabenstein an den Bildungsträger und Tochterunternehmen der Stadt „Fortbildungszentrum Chemnitz gGmbH, kurz FBZ“ zu. Im Mai 2009 wurde dieser Verkauf abgeschlossen und Hans – Werner – Grießl, Geschäftsführer der „g Gmbh FBZ“ neuer Schlossherr auf Oberrabenstein. Das Schloss Rabenstein sollte wieder als Hotel- und Tagungszentrum betrieben werden. Doch vorher hat das FBZ umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt, welche sich allerdings langwieriger als geplant gestalten. Doch am 20.01.2012 war es endlich soweit, in Anwesenheit von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig eröffnete das Schloss Rabenstein als vier Sterne Hotel seine Tore. 

Im Jahre 2011 wurde die Golfbadsauna nochmals erweitert, dass vorhandene Gebäude aufgestockt, eine weitere Sauna eingerichtet und der verrohrt Bachlauf welcher die letzten vorhandenen „schwarzen Teiche“ verbindet offen gelegt.

Heute steht Oberrabenstein noch immer für Naherholung und Tourismus, als wichtiges Standbein in der Freizeitregion um den Rabensteiner Wald, einem der Hauptanlaufpunkte welche die Großstadt Chemnitz seinen Gästen zu bieten hat. Es ist keine Exklusivität, welche diese Region interessant macht sondern die Vielfalt der gebotenen Möglichkeiten.

                                                                                     PB

1800 Caroline von Briest

*Caroline de la Motte Fouqué von 1773 bis 1831, wurde geboren als Caroline von Brist und ist eine Ururenkelin des Landrats Jakob Friedrich von Briest (1631–1703), von dem es in Theodor Fontanes Roman Effi Briest heißt, er sei jener Briest, „der am Tag vor der Fehrbelliner Schlacht den Überfall von Rathenow ausführte“.[
Sie nahm in Berlin am höfischen Leben teil und unterhielt dort auch einen literarischen Salon. Madame de la Motte Fouqué schrieb Romane, Erzählungen, Novellen und andere Schriften.
Quelle: Wikipedia

1914 Letzter Braumeister Emil Richter

Emil Richter letzter Braumeister auf Oberrabenstein 1914

1914 Annonce Brauerei k.
1910 Schloßrestaurant Anzeige k.
1912 Quarkmühle k.
1930 Bierdeckel

* Herbert Schmidt betreute später auch die Gartenanlage von Schloss Rabenstein, in der Zeit als Altersheim.und vom Stausee bis 1981

*Eigentlich bezog sich die Bezeichnung Schwarzer Teich nur auf den letzten Teich doch bei vielen Rabensteinern hat sich der Name für die ganze Teichkette im Mühlengrund durchgesetzt.